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Hallo liebe Tanja, das freut mich sehr, wenn ich dir hierzu ein paar gute Ansätze liefern konnte. Wir wissen, die…

Kennst du das? Du nimmst dir fest vor, bei einem Spaziergang im Wald oder im Park mal so richtig abzuschalten. Du läufst los, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint – doch in deinem Kopf rattert unaufhörlich die To-Do-Liste für die nächste Woche. Am Ende bist du zwar ein paar Kilometer gelaufen, aber mental bist du kein Stück zur Ruhe gekommen.
Wenn unser Stresspegel hoch ist, schaltet unser Gehirn automatisch in den Überlebensmodus. Es filtert die Schönheit um uns herum schlichtweg aus, um Energie zu sparen. Die Natur verblasst zu einer grauen Kulisse, während wir im Autopiloten durch den Alltag hetzen und um uns nichts mehr wahrnehmen.
Doch es gibt einen wunderbaren Weg, diesen Autopiloten sanft auszuschalten. Und das Geheimnis liegt darin, die Welt wieder mit den Augen eines Kindes zu betrachten: so, als würdest du sie zum allerersten Mal sehen.
Warum das kreative Tun der perfekte Anker ist
Vielleicht fragst du dich: „Nadine, reicht es nicht, einfach nur spazieren zu gehen?“
Manchmal eben nicht. Wenn die Gedankenkarusselle sich erst einmal drehen, brauchen sie einen physischen Stopper. Genau hier kommt die kreative Achtsamkeit ins Spiel. Wenn du einen Stift in die Hand nimmst und das, was du siehst, auf Papier bringst, zwingst du deine Gedanken ganz sanft ins Hier und Jetzt.
In der Kunsttherapie geht es nie um ein „schönes“ oder „perfektes“ Bild. Es geht um den Prozess. Die Bewegung deiner Hand auf dem Papier macht die Achtsamkeit im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar. Es ist wie ein tiefer, erlösender Atemzug für dein Nervensystem: Der Puls sinkt, die Stresshormone fahren herunter, deine Atmung wird ruhiger und dein Kopf wird endlich frei.
Kleine Impulse gegen das „weiße Blatt“
Oft blockieren wir uns selbst, weil uns das leere Papier entgegenschreit und die innere Stimme flüstert: „Ich kann aber nicht zeichnen!“, „Ich kann nicht malen!“ Vergiss diesen Leistungsdruck sofort. Du brauchst absolut kein Vorwissen und kein riesiges Kunst-Equipment. Ein einfaches Stück Papier und ein Stift (völlig egal, ob Fineliner oder Bleistift) reichen völlig aus.
Um die Angst vor dem Anfang zu nehmen, habe ich hier ein paar spielerische Suchspiele für deinen Geist, die du ganz leicht ausprobieren kannst:
Mein Tipp für den Anfang: Konzentriere dich auf ein einziges Medium – den Stift. Natürlich kann man das später wunderbar mit fließenden Aquarell- oder sanften Pastellfarben ergänzen. Doch gerade am Anfang schützt dich die Reduktion vor Überforderung. Es ist oft schon schwer genug, abzuschalten und nicht ins zu exakte, perfektionistische Zeichnen zu verfallen.
Kreative Mikro-Inseln in deinem Alltag
Das Schöne an diesen Übungen ist, dass du dafür keine stundenlangen Wanderungen planen musst. Du kannst diese kleinen Kraft-Inseln wunderbar und ohne großen Aufwand in deinen Alltag integrieren:
Dein exklusiver Begleiter für noch mehr Leichtigkeit
Wenn du spürst, dass dir diese kleinen Auszeiten guttun und du tiefer einsteigen möchtest, begleite ich dich unglaublich gerne dabei. Manchmal tut es gut, an die Hand genommen zu werden, um eine feste, liebevolle Routine für sich selbst zu etablieren.
In meinen on Demand Angeboten "Kreative Impulse" zeige ich dir exklusiv und Schritt für Schritt, wie du der kreativen Leichtigkeit in deinem Leben dauerhaft Raum schenkst.
Der perfekte Einstieg und ein wunderbarer Appetizer dafür ist mein Kurs „5-Minute-Art-Journaling“ für 30 €. Hier führe ich dich ganz ohne Druck und in deinem eigenen Tempo durch kleine, heilsame kreative Prozesse, die du perfekt in jeden noch so vollen Tag integrieren kannst.
Probiere es einfach mal aus: Stift einpacken, rausgehen, hinsehen und aufatmen.
Schreib mir gerne in die Kommentare, welche der kleinen Übungen du als Erstes im Grünen ausprobierst!